Ponke Urban

E-Turbo-Tankstelle: Auch in Aichach können E-Autos jetzt schnell geladen werden

Aichach (drxp) | Nur rund 20 Minuten dauert das Laden von Elektroautos an der neuen Turbo-Ladestation am Feuerwehrhaus an der Freisinger Straße in Aichach. Seit rund einem Monat ist die Ladestation in Betrieb und werde bereits jetzt gut angenommen, freute sich Bürgermeister Klaus Habermann.

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Innerhalb von rund 20 Minuten können Fahrer von E-Autos an der neuen Turbo-Ladestation am Aichacher Feuerwehrhaus aufladen. Ulrich Endraß (links), Kommunalbetreuer der LEW, und Bürgermeister Klaus Habermann testen die neue Säule. Foto: drxp

Innerhalb von rund 20 Minuten können Fahrer von E-Autos an der neuen Turbo-Ladestation am Aichacher Feuerwehrhaus aufladen. Ulrich Endraß (links), Kommunalbetreuer der LEW, und Bürgermeister Klaus Habermann testen die neue Säule. Foto: drxp

Bereits seit 2014 gibt es eine Ladesäule der Lechelektrizitätswerke (LEW) auf dem Parkplatz am alten Friedhof in der Martinstraße. Sie sei im Bereich der LEW die Station mit den meisten Ladevorgängen in ihrer Kategorie, sagt Ulrich Endraß, Kommunalbetreuer der LEW. Die Wechselstrom-Ladesäule mit den beiden Ladepunkten hat eine Leistung von jeweils bis 22 Kilowatt.
 
Mit der neuen Ladesäule am Feuerwehrhaus nahm die LEW die erste Gleichstrom-Schnellladestation in Aichach in Betrieb. Sie hat eine Leistung von 50 Kilowatt. Durchschnittlich dauert es rund 20 Minuten, bis der Akku eines Elektroautos zu 80 Prozent aufgeladen ist. An „normalen“ Ladestation seien es zwei Stunden und mehr, so Endraß. Abgerechnet wird beim Tanken nach Kilowatt, bezahlt wird wie an einer Tankstelle mit Karte.
 
Die Ladestation, die rund 50 000 Euro kostete, wird vom sogenannten „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Verkehrsministeriums gefördert. Eine der Vorgaben war, dass sie möglichst nah an der Bundesstraße B300 stehen muss.
 
Sollte die Aichacher Feuerwehr einmal Elektrofahrzeuge haben, könne sie die auch nutzen, dachte Bürgermeister Habermann schon weiter. Er machte beim Pressetermin deutlich, dass er es nicht als kommunale Aufgabe ansieht, großflächig eine Ladestruktur zur Verfügung zu stellen. „Hier steht die Wirtschaft in der Verantwortung.“ Die Stadt sei bereit, punktuell zu fördern, sagte Habermann.
 
Weitere LEW-Ladesäulen sind im Landkreis in Aindling, Dasing, Friedberg (fünf Stück), Derching (zwei), Kissing und Ried.


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