Ponke Urban

Radverkehrskonzept des Landkreises wird gefördert

Aichach (oh) | Gute Nachrichten für das Radverkehrskonzept des Landkreises Aichach-Friedberg: Aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium eine Zuwendung von bis zu 43.899 Euro bewilligt. Gefördert werden maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, im Zeitraum zwischen Juli 2018 und Juni 2019.

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Damit alle mit dem Rad sicher ankommen. Foto: © JackF - Fotolia.com

Damit alle mit dem Rad sicher ankommen. Foto: © JackF - Fotolia.com

Nächster Schritt: Netzplanung

An den Auftaktveranstaltungen in Aichach und Friedberg beteiligten sich 50 Bürgerinnen und Bürger. Nach einer kurzen Einführung durch Ralf Kaulen vom Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen konnten die Teilnehmer ihre Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge in Karten einzeichnen oder schriftlich festhalten. Die Dokumentation des Bürgerworkshops und der Vortrag zum Radverkehrskonzept sind auf der Internetseite des Landratsamtes unter https://lra-aic-fdb.de/hier-leben/von-a-nach-b/radverkehrskonzept abrufbar.

Der nächste Schritt ist nun die Netzplanung. Dabei werden mögliche Beziehungen zwischen Wohnorten und Arbeitsstätten, Schulen oder auch Behörden eingebunden, aber auch natürliche Gegebenheiten wie Flüsse oder Berge und Hindernisse wie Autobahnen oder Bundesstraßen berücksichtigt. Hier fließen auch die Ergebnisse aus den Bürgerworkshops in die Planungen ein. Daraus wird ein idealtypisches Netz für den Alltagsradverkehr erarbeitet, das mit den Kommunen, dem Staatlichen Bauamt und weiteren Fachstellen abgestimmt wird. Im Anschluss folgt noch die Erfassung der Wegeführungen nach bestimmten Qualitätskriterien vor Ort, das heißt es wird geprüft, ob sich beispielsweise die Wege dafür eignen und welche Beschaffenheit sie haben. Wenn alle theoretischen und praktischen Daten vorliegen und passen, wird ein Maßnahmen- und Handlungskonzept erarbeitet. Darin werden den Baulastträgern Vorschläge für Ausbau-, Neubau- oder Verbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen.

Um den Radfahrern auch den Anschluss an Bus oder Bahn zu ermöglichen, soll ein Konzept erarbeitet werden, das mehrere Verkehrsarten verbindet (multimodal). Letztlich gehört zu einem guten Radwegenetz auch die Möglichkeit, sein Fahrrad am Zielort sicher abzustellen. Deshalb wird für etwa 50 Standorten im Landkreis ein Fahrradabstellanlagenkonzept erarbeitet, das auf die Situation vor Ort zugeschnitten ist.
Wenn alles nach Zeitplan läuft, sollen die Ergebnisse den Bürgerinnen und Bürgern in einem zweiten Bürgerworkshop, voraussichtlich im Mai 2019, vorgestellt werden.
Ansprechpartnerin beim Landkreis ist Ulrike Schmid, Tel. 08251 92-4419, radverkehr@lra-aic-fdb.de.


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