Ponke Urban

Den Sommer lautstark begrüßt Salutschuss zur Sonnenwende

Obergriesbach (wakp) | Das Sonnwendschießen hat beim Krieger-und Soldatenverein Obergriesbach inzwischen einen festen Platz im Jahreskalender. Zum fünften Mal in Folge ließ der Verein den alten Brauch wieder aufleben. Rund um den Fußballplatz des SVO standen die Kanoniere mit ihren 33 Kanonen und Standböllern und feuerten auf Kommando von Schießleiter Manfred Kaiser was das Zeug hielt.

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Viele Zuschauer kamen auch diesmal wieder, um das lautstarke und imposante Spektakel mitzuerleben. Der Vorstand des KSV, Berthold Schmitt, begrüßte die Zuschauer und Ehrengäste, im Besonderen Landrat Dr. Klaus Metzger, Bürgermeister Josef Schwegler und Altlandrat Christian Knauer. Letzterer hat zum 100jährigen Jubiläum des KSV 2020 bereits zugesagt, die Schirmherrschaft zu übernehmen, wie Schmitt mit Hinweis auf das Jubiläum sagte. Der Musikverein Obergriesbach spielte in den Pausen zur Unterhaltung der Gäste.
 
Rund um den Fußballplatz hatten die Kanoniere ihre Kanonen und Standböller aufgestellt. Die Unterschiede könnten größer nicht sein, wenn man so in die Runde blickte. Die kleinste Kanone mit 14 Gramm Schwarzpulver hatten unter anderem die Spargellandschützen, die gleich mit fünf Kanonen und Standböllern angetreten waren. Der KSV Sielenbach war mit drei Kanonen angerückt, darunter eine der größten auf dem Feld. Für den Vorderlader Marke Eigenbau brauche man 240 Gramm Schwarzpulver, wie Kanonier Michael Obeser verriet. Eine der lautesten war sie allemal. Schießleiter Manfred Kaiser gab die Kommandos für die Schießübungen. Die Sicherheitsbestimmungen hatten oberstes Gebot. Mit Bekanntgabe des Vereins gab jeder Schütze einen Vorstellungsschuss ab, gefolgt von Reihenfeuer, mal langsam, mal schnell. Die selben Schießübungen hatten anschließend die 40 Handböllerschützen, die in der Mitte des Fußballplatzes Aufstellung genommen hatten, zu absolvieren. Sie bekamen vor der Pause noch die ersten Regentropfen ab. Zur Verpflegung der Gäste bot das Team des KSV „Kanonenwürste“ vom Grill an. Nach der Pause hatte sich der Regen Gott sei Dank wieder verzogen. Die Kanoniere nahmen nocheinmal Aufstellung und feuerten einen Doppelschlag ab. Der Salutschuss, bei dem alle gleichzeitig feuerten, war der krönende Abschluss. Berthold Schmitt bedankte sich bei seinen Vereinskollegen für die gute Zusammenarbeit, beim Sportverein für die Unterstützung und die Bereitstellung des Platzes sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Obergriesbach, die für alle Fälle anwesend war.


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