Ponke Urban

Durch elf Länder in zehn Tagen

Affing (rotp) | Für „The Rolling Beavers“ Philipp Link, Maximilian Seidl und Carmen Cesta erfüllt sich bald ein Traum. Sie fahren mit einem 28 Jahren alten Audi 100 über 4000 Kilometer durch elf Länder durch den Balkan. Und das noch für einen guten Zweck in nur zehn Tagen. Ob es ihnen gelingt, wird sich zeigen. Doch sie sind gut gerüstet und voller Erwartung.

Bilder
Die Rolling Beavers freuen sich auf ihr erstes Potehole Rodeo und viele Abenteuer mit ihrem alten Audi 100: (von links) Philipp Link, Carmen Cesta und Maximilian Seidl.  Foto: rotp

Die Rolling Beavers freuen sich auf ihr erstes Potehole Rodeo und viele Abenteuer mit ihrem alten Audi 100: (von links) Philipp Link, Carmen Cesta und Maximilian Seidl. Foto: rotp

Drei Affinger versuchen sich bei der Pothole Rodeo quer durch den Balkan
 
Teilnehmen dürfen bei dieser Low-Budget-Rallye nur Teams, die in einem sogenannten „Junk Car“ unterwegs sind. Deshalb waren die drei Affinger länger auf der Suche nach einem passenden Auto, das mindestens 20 Jahre alt sein muss auch nicht mehr als 500 Euro in der Anschaffung kosten darf. Das war gar nicht so einfach. Inzwischen haben sie einen 28 Jahre alten Audi 100 gefunden und ihr dunkelblaues Schmuckstück mit neuen Reifen ausgestattet und sorgfältig hergerichtet. Ein Reserverad ist mit dabei, falls alles Stricke reißen. Inzwischen wurde ihr Auto auch noch beklebt und „The Rolling Beavers“ prangt auf der Motorhaube, seitlich stehen die Startnummer 264 und die Namen der Mitfahrenden. Der Physiker Philipp Link arbeitet heute als Testingenieur, und auch Maximilian Seidl ist studierter Fahrzeugtechniker, das ist von großem Vorteil. Eine Rallye fahren sie zum ersten Mal mit. „Das ist unsere Premiere. Wir sind schon sehr neugierig und machen das Ganze aus Spaß und aus Interesse an den Ländern im Balkan. Dazu kommt der Abenteuerfaktor und nicht zuletzt der karitative Charakter. Deshalb nimmt die Aufregung immer mehr zu, und wir können es kaum mehr erwarten, bis es losgeht. Und wir haben sicher das coolste Auto“, sagt Philipp Link.
 
Es geht über viele Schlaglöcher
Insgesamt sind mehr als 320 Teams aus ganz Europa auf dem Weg quer durch den Balkan. Gestartet wird am 24. September in Graz in Österreich. Dann geht es über 4000 Kilometer über Bundesstraßen, Landstraßen und viele Schotterwege bis zum Schwarzen Meer und von dort aus weiter nach Kroatien. Das Ziel befindet sich in Zadar, wo sie am 2. September heil ankommen sollten. Dafür müssen sie sich nun extra frei nehmen. Doch für diese spannende und lustige Reise über Schlaglöcher (Potholes) und vieles mehr machen sie das sehr gerne. Als Mitstreiterin für ihr Abenteuer haben sie Carmen Cesta aus Mexiko gewinnen können, die seit letztem Jahr in Augsburg wohnt und ihren Master an der Hochschule macht. Sie ist die Freundin von Philipp Link und liebt Sport und Reisen. Zudem möchte sie gerne von anderen Kulturen lernen. „Sicher ist sie die erste Teilnehmerin, die nicht aus Europa kommt“, sagt Link und lacht. Um ihre Kosten so gering wie möglich zu halten, haben sie einige lokale Unternehmen gefunden, die ihren Trip sponsern. Selbstverständlich freut sich das coole Team über weitere Unterstützer. Denn rund 600 Liter Treibstoff wird das Team aus Augsburg schon brauchen, um die 4000 Kilometer zu bewältigen.
 
Für einen guten Zweck
Ziel ist es aber nun, die vorgegebene Strecke zu bewältigen und dabei Challenges zu absolvieren, um Punkte zu sammeln. Neben Spaß und Abenteuer gibt es auch einen karitativen Hintergedanken, da traditionell mindestens eine Challenge den Kindern vor Ort zugute kommt. „Wir nehmen Spielsachen für ein albanisches Kinderheim in Dhermi mit“, sagt Link. Der Kofferraum ist also gut gefüllt mit Kinderspielzeug. Gewinnen wird das Team, das in den zehn Tagen die meisten Punkte sammeln konnte. Wie unsere drei Affinger die Challenges lösen, wird sicher herausfordernd und anstrengend, aber auch lustig und besonders sein. Man kann die Tour gerne begleiten und findet alles auf Instagram (therollingbeavers) und Facebook unter dem Namen The Rolling Beavers.


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