Ponke Urban

Blumenfest wird zum Renner

Friedberg (rotp) | Beim Judikamarkt am letzten Sonntag ging es bunt und fröhlich zu. Die Geschäftsleute, die Stadt und der Aktivring sind rundum zufrieden.

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Die zahlreichen Besucher genossen das Blumenfest in der Sonne.
 Foto: rotp

Die zahlreichen Besucher genossen das Blumenfest in der Sonne. Foto: rotp

Das neue Marketingkonzept geht voll auf – Friedberg ist voll
 
Es soll mehr passieren und mehr geboten sein. Die Menschen sollen gerne an den Marktsonntagen in die Innenstadt kommen. Deshalb hat die sich Stadt gemeinsam mit dem Aktivring etwas einfallen lassen. Schon allein mit dem neuen Namen Blumenfest ist ihnen das gut gelungen. Die Leute wurden damit neugierig gemacht. Wie das Ehepaar Linder, das extra aus Augsburg nach Friedberg kam. Sie hatten darüber gelesen und dachten sich, das hört sich interessant an. „Das Wetter passt, die Sonne scheint. Es ist schön hier“, so das Ehepaar.
 
Die Stadt lebte förmlich auf an diesem ersten Marktsonntag, der immer vor dem Palmsonntag stattfindet. Vor vielen Geschäften waren grüne Teppiche mit bunten Blumentöpfen dekoriert. Die Leute waren gut drauf und in Kauflaune. Viele gönnten sich ein Eis, ließen sich einen Kaffee und einen Kuchen schmecken und genossen die Sonnenstrahlen.
 
Das Konzept ging auf, obwohl man Bedenken hatte, weil zeitgleich zwei Messen und ein verkaufsoffener Sonntag in Aichach stattfanden. „Das war ein sehr guter Marktsonntag. Allen Unkenrufen zum Trotz ist Friedberg attraktiv und die vielen Menschen heute zeigten uns, dass wir es richtig gemacht haben“, so Manuel Weindl vom Aktivring. Mit dem Thema Blumen könne auch jeder etwas anfangen. Wichtig war für den Aktivring, dass das gemeinsame Zusammenspiel mit der Stadt Friedberg gut funktioniert hat.
 
Die Leute kommen, weil etwas geboten ist. Viele Geschäftsleute ließen sich auch etwas einfallen. So spielte vor dem Fotostudio Hatzold eine Zweimann-Band. Daneben sprühte Ursula Eschbach grüne Farbe auf ein Model, das nach dem Bodypainting als Insekt herumlief und alle Blicke auf sich zog. Vor dem Geschäft „Vom Fass“ und vor dem Barbetrieb standen zwei Couchen rundum mit Blumen geschmückt, wo man sich ausruhen und ein Selfie von sich machen lassen konnte. „Das kam sehr gut an“, so Ulrich Roth, der Inhaber vom Fass. „Wir haben alles richtig gemacht. Das Konzept ging voll auf“, freut sich Ulrike Sasse-Feile vom Verkehrsverein.
 
Auch das Rahmenprogramm begeisterte die Besucher. So malten Sechstklässler der Konradin-Realschule als Willkommengruß mit Kreide bunte Blumen auf den Friedberger Berg. Bei Luisa Weindl und Johanna Tillmann durften Kinder auf ein ausgehöhltes Ei ein Gesicht malen und dann mit Erde und Hafersamen füllen. Und vor dem Marienbrunnen konnte man Veilchen für je einen Euro kaufen und auf eine Blumenbank stellen. Insgesamt waren es 300 Blumentöpfe. Der Erlös geht an die Kartei der Not. Ein echter Blickfang für die Besucher, was sehr gut angenommen wurde.


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