Ponke Urban

Die heimische Wirtschaft floriert

Friedberg (rotp) | Die Infoschau zog am Wochenende rund 17.000 Besucher aus der Region an, davon geht Projektleiter Daniel Schindler aus. Über 100 Aussteller waren vor Ort. Die Aussteller sind rundum zufrieden. Das neue Vortragsprogramm kam gut an.

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Die Veranstalter sind rundum zufrieden mit der Infoschau 2018 (von links): Projektleiter Daniel Schindler, Aktivring-Geschäftsführerin Renate Mayer und Daniel Götz, der Präsident des Verkehrsvereins.  Foto: rotp

Die Veranstalter sind rundum zufrieden mit der Infoschau 2018 (von links): Projektleiter Daniel Schindler, Aktivring-Geschäftsführerin Renate Mayer und Daniel Götz, der Präsident des Verkehrsvereins. Foto: rotp

Rund 17.000 Besucher kamen zur Infoschau 2018 – ein neuer Rekord
Die Menschen strömten schon kurz vor der Eröffnung durch den Schirmherrn Dr. Klaus Metzger am Samstag um 10 Uhr zur größten Gewerbeausstellung im Landkreis. Die drei Turnhallen an der Rothenbergstraße waren nicht wiederzuerkennen. Über 100 Aussteller reihten sich Stand an Stand aneinander. Mit dabei waren viele Handwerker, Gewerbetreibende, Dienstleister und Behörden. Fast 95 Prozent der Aussteller kamen aus Friedberg und der näheren Umgebung. Über 40 Prozent waren neu mit dabei und sorgten für frischen Wind auf der Messe. Metzger hob in seiner Begrüßung das große Potential der heimischen Wirtschaft hervor. Darauf kann der Landkreis stolz sein. Viele boomende Branchen waren vertreten. So tummelten sich Immobilienfirmen und Handwerksbetriebe. Werbung bräuchten sie zurzeit keine machen. Trotzdem kämen wieder schlechtere Zeiten. Außerdem seien die Gespräche mit den Stammkunden Gold wert. Die Inhaber sind bei der Infoschau noch alle selber am Stand. „Die meisten Besucher haben sich umgesehen und informiert. Wir führten gute Gespräche“, so Andreas Steinhardt, der Inhaber einer Schreinerei aus Rinnenthal.
Informieren, schauen und gute Gespräche führen, das wollten die meisten Besucher. So konnten sie sich am Sonntag bei der Fachstelle für Klimaschutz beim Landratsamt rund um das Thema Heizen informieren. Aber auch der Stand der LEW war gut besucht. Hier konnte man erfahren, was eine Photovoltaik-Anlage bringt und wie man künftig Strom selbst erzeugen kann. Ein Blickfang und beliebtes Fotomotiv war eine mit bunter Farbe angesprühte schlanke junge Frau, die durch die Gänge lief, als wenn sie ganz normal bekleidet wäre. Wer genau aufgepasst hat, wusste, dass sie von einer Bodypainterin zwei Stunden lang am Stand des Farbenhauses Friedberg angesprüht wurde. Im Außenbereich konnten die Besucher auf Spurensuche gehen. Sie nutzten die Gelegenheit und warfen mittels einer Kamera einen Blick in den Kanal am Volksfestplatz. Daneben war bei der Verkehrswacht ein PKW-Fahrsimulator aufgestellt. Zudem konnte man mit dem PKW-Fahrsimulator üben oder mit dem Kettcar und einer Alkoholbrille auf einen Trunkenheitsparcours überwinden. Gar nicht so einfach.
Am Stand des BRK konnte man einen Defibrillator an einer Puppe ausprobieren. Für den Notfall enorm wichtig, um zu wissen wie es geht. Am gleichen Stand ließen sich Kinder zu einer Fee oder Prinzessin schminken. Und daneben beim Konditormeister Weißgerber konnten sie aus Marzipan tolle Schneemänner formen. Draußen konnten sie sich auf dem Vierfachtrampolin austoben und bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Friedberg und seinen Stadtteilen einen Feuerlöscher betätigen und damit ein echtes Feuer in einer Schale löschen. Die Feuerwehr hat das zum ersten Mal angeboten und war durchwegs positiv überrascht über das große Interesse. Auch das Thema Gesundheit in Halle 1 war bei den älteren Besuchern der Infoschau heiß begehrt.



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