Ponke Urban

Friedberger Stadtgeschichte hautnah erleben

Friedberg (rotp) | Alle drei Jahre lässt die „Friedberger Zeit“ in der altbayerischen Herzogstadt im Wittelsbacher Land bayerische Stadtgeschichte hautnah und historientreu erleben. Vom 12. bis 21. Juli lädt das Altstadtfest bereits zum elften Mal zu einer Zeitreise ins 17. und 18. Jahrhundert ein. Der Tageseintritt beträgt 5 Euro. Wer ein historisches Gewand trägt, kommt so an den Zöllnern vorbei.

Bilder

Die Friedberger Zeit bietet über eine Woche ein volles Programm
 
Die Blütezeit der Stadt wird authentisch in Szene gesetzt. Der Stadt Friedberg als Veranstalter ist es wiederholt gelungen, ein breites Bürgerengagement über Generationen hinweg aufrecht zu erhalten und über zehntausend Gäste anzuziehen. Heute zählt die „Friedberger Zeit“ zu den beliebtesten historischen Festen in Süddeutschland. Die sehenswerte altbarocke Friedberger Altstadt ist Schauplatz für Theater- und Musikdarbietungen sowie für die Demonstration alter Handwerkskünste. Selbst die kulinarischen Genüsse richten sich ganz historientreu nach dem, was die Vorfahren damals gerne verschmaust haben.
 
Eine Zeitreise in die Vergangenheit
Man wird in eine Zeit verführt, in der das Handwerk in Friedberg goldenen Boden hatte und vor allem die ansässigen Uhrmacher national wie international ein hohes Ansehen genossen. Wie sehr sich die Bürgerinnen und Bürger noch heute mit der „Friedberger Zeit“ identifizieren, zeigt die hohe Zahl an historisch eingekleideten Besuchern: Rund 10.000 Gewänder werden seit dem ersten Altstadtfest registriert und mittlerweile schon an die nächste Generation weiter vererbt. Eine städtische „Stoffstube“ bot passende Stoffe an, in Näh- und Haubenkursen konnte man nach historischen Schnittmustern das authentische Gewand nähen.
Der Tagesobolus für den Festeintritt beträgt fünf Euro, für mehrtägige Besuche zehn Euro. Wer historisch gekleidet ist, zahlt nichts. Es muss sich aber um die passende Kleidung aus dem Barockstil handeln. Mittelalterkostüme, Tracht oder Sonstiges gilt nicht. Die Zöllner sind da sehr streng.
 
Das Programm:
Musik, Theater und Akrobatik sind geboten, aber auch Bogenschießen oder die Bäckertaufe, bei der ein „Übeltäter“ quasi bestraft wird und durch die Stadt getragen wird. Am Schluss wird er am Marienplatz ins eiskalte Wasser getaucht. Insgesamt gibt es fast 500 Programmpunkte.
 
Die Höhepunkte:
• Am Freitag, 12. Juli um 18 Uhr: Einzug vom Volksfestplatz durch die Altstadt, um 19 Uhr: Eröffnung am Marienplatz
• Sonntag, 14. Juli um 10 Uhr: Festgottesdienst in St. Jakob
• Sonntag, 21. Juli um 15 Uhr: Historischer Pilgerzug von St. Jakob nach Herrgottsruh, um 22 Uhr findet der Fackelzug durch die Festzone statt. Schlussfeier am Marienplatz.
Das komplette Programm und die Öffnungszeiten gibt es unter www.friedberger-zeit.de
An Sonntagen beginnt die Bewirtung um 12 Uhr. Das offizielle Programm startet um 14 Uhr. Von benachbarten Orten oder aus den Stadtteilen fährt ein kostenloser Bus.


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