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Marktsonntag: Friedberg feiert Blumenfest

Friedberg (rotp) | Sonnenstrahlen locken die Menschen im Frühjahr ins Freie. Der erste verkaufsoffene Sonntag am 7. April wird zusammen mit einem „Blumenfest“ gefeiert werden. Viele bunte Blumen werden beim Judikamarkt die Innenstadt schmücken. Traditionsgemäß findet der Marktsonntag vor dem Palmsonntag statt. Ab 10 Uhr öffnen die rund 60 Händler bereits ihre Buden.

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Body Painting und viele weitere Aktionen sorgen von 10 bis 18 Uhr für Abwechslung
 
Die Stadt will die Marktsonntage mit einem neuen Konzept noch attraktiver gestalten. Gemeinsam haben der Citymanager Thomas David, Renate Mayer, die Geschäftsführerin des Aktiv-Rings, und Hans-Jürgen Trinkl von der Stadt Friedberg die neue Idee erarbeitet und nun vorgestellt. Der Marktcharakter soll erhalten bleiben. So werden nach wie vor viele Stände entlang der Ludwigstraße ihre Waren anbieten. Hier können sich die Besucher mit allem eindecken, was das Herz begehrt. Von exotischen Gewürzen, modischen Accessoires, Kunsthandwerklichem sowie verschiedenen Gebrauchsgegenständen für den Haushalt finden sie alles in der Marktmeile, die sich durch ganz Friedberg zieht.
 
Es soll aber diesmal noch mehr geboten sein und einem Fest gleichen. Geplant sind Auftritte von Straßenmusikern, ein Blumenmarkt, Body Painting und viele andere Aktionen. Die Geschäfte haben wie gewohnt von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
 
Innenstadt soll belebt werden
Citymanager Thomas David setzt auf eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Handel. „Märkte in Friedberg sind zwar schön, haben aber inzwischen als Anziehungspunkt verloren. Das höre ich immer wieder von den Geschäftsleuten“, so David. Deshalb sollen die Märkte künftig gestärkt werden. Sie sollen als Feste gefeiert werden. Der erste Marktsonntag am 7. April in diesem Jahr wird unter dem Motto Blumenfest mit vielen bunten Blumen etwas für das Auge bieten. „Friedberg will sich damit vom Umfeld abheben“, so der Citymanager. Die Innenstadt soll belebt werden und am Marktsonntag zu einem Erlebnis für die Besucher werden. „Die Menschen sollen gerne zu uns kommen.“ „Das neue Konzept ist auf mindestens fünf Jahre ausgelegt und soll noch mehr Lust auf den Markt machen“, sagt Mayer.
 
Blumenmarkt und Blumenwiesen
Der Aktivring hat bereits einige Ideen für den ersten Marktsonntag umgesetzt. „Es soll nicht nur ein klassischer Blumenmarkt werden“, so Renate Mayer. Bereits an der Kreuzung unter dem Berg beim REWE-Markt zeigt die Kunstschule und die Kunstklasse der Konradin-Realschule ihre Kunst, die sich bis zum Ende des Marktes in die Ludwigstraße fortsetzt. Zudem werden frische Blumenwiesen vor den Geschäften für einen Blickfang sorgen. Am Marienplatz kann man beim Blumen- und Gartenmarkt diverse Pflanzen erwerben.
 
Auch für die Kleinen ist gesorgt
An der Ecke beim Schuhgeschäft Kratzer können Kinder Ostereier bemalen. Überall sind Straßenmusiker unterwegs und beleben die Innenstadt. An einer Lounge kann man sich zwischen den Einkäufen mal ausruhen. Auf einer Blumenwiese davor kann man Selfies machen. Es gibt aber auch einen Fotoservice vor Ort. Nur 50 Meter weiter wird Body-Painting und Kinderschminken mit Wiesn-Charakter und passender Musik dazu für Abwechslung sorgen.
 
Mit einer Stadtwette am Marienbrunnen sollen die Leute zudem aktiv mit einbezogen werden. Ein Blumentopf mit einer Primel kann für 1 Euro erworben werden. Daraus wird ein Blumenbankett für die Bürger gestaltet. Der Erlös kommt der Kartei der Not zugute. Einem schönen Blumenfest steht also nichts mehr im Wege. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.
 
Parkmöglichkeiten finden sich auf dem Volksfestplatz, am Bahnhof oder an der Burgwallstraße. Alternativ können die kostenlosen Shuttle-Busse aus den Stadteilen und vom Park & Ride in Friedberg-West genutzt werden.


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