Marcel Eberhardinger

Neuer Schwerlastlift erleichtert Pflege im Krankenhaus Friedberg

Friedberg (rotp) | Durch eine Spende von über 3200 Euro hat der Förderverein Krankenhaus Friedberg es der Klinik ermöglicht, einen Schwerlastlift anzuschaffen. Offiziell übergeben hat ihn nun Rüdiger Lischka, der Vorsitzende des Fördervereins, an die Station 2.2. Dort ist der Lift bereits seit Februar dieses Jahres hauptsächlich im Einsatz.

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Das Pflegeteam des Krankenhauses Friedberg aus Station 2.2. (von links) mit dem ärztlichen Direktor Dr. Albert Bauer, der stv. Pflegedienstleitung Rita Rössle, der stv. Stationsleiterin Daniela Lalikj, die im neuen Schwerlastlift sitzt, und Stationsleiterin Heike Nitzsche bedankt sich ganz herzlich bei Rüdiger Lischka, dem Vorsitzenden des Fördervereins Krankenhaus Friedberg.
 Foto: rotp

Das Pflegeteam des Krankenhauses Friedberg aus Station 2.2. (von links) mit dem ärztlichen Direktor Dr. Albert Bauer, der stv. Pflegedienstleitung Rita Rössle, der stv. Stationsleiterin Daniela Lalikj, die im neuen Schwerlastlift sitzt, und Stationsleiterin Heike Nitzsche bedankt sich ganz herzlich bei Rüdiger Lischka, dem Vorsitzenden des Fördervereins Krankenhaus Friedberg. Foto: rotp

Förderverein Krankenhaus Friedberg macht es möglich
 
Das Pflegepersonal des Krankenhauses ist über diese Unterstützung des Fördervereins und die Anschaffung des ersten Schwerlastliftes sehr froh. Denn er erleichtert den Pflegern die Arbeit mit dem Patienten erheblich. „Das Krankenhaus Friedberg hat bereits zwei Schwerlastliegen von uns gefördert bekommen. Nun freuen wir uns, zu hundert Prozent den ersten Schwerlastlift für die Station 2.2. spenden zu dürfen“, so Rüdiger Lischka vom Förderverein. Seit 2001 gibt es den Förderverein Krankenhaus Friedberg. Bisher kamen rund 220.000 Euro durch die Fördermitglieder und aber auch außerordentliche Spenden zusammen. „Wir bedanken uns ganz herzlich für die erneute Unterstützung, ohne die wir diesen Lift nicht hätten anschaffen können“, sagt der ärztliche Direktor Dr. Albert Bauer.
 
Durch den stetigen Anstieg des Lebensalters wächst auch die Anzahl der multimorbiden Patienten auf der Station, stellt Dr. Bauer fest. Diese Patienten können oft wegen ihrer Mehrfacherkrankungen oder ihres Übergewichts nicht mehr mit der Kinästhetik mobilisiert werden. Mit Hilfe des neuen Schwerlastlifts kann der Patient zum Beispiel von seinem Bett aus per Knopfdruck in einen Rollstuhl gesetzt oder auf eine Trage verlegt werden. Der größte Vorteil: Durch die ermöglichte Mobilisation wird das Wohlbefinden des Patienten wiederum verbessert. Es kann aber auch passieren, dass Patienten stürzen und nicht mehr selbst aufstehen. Auch dafür eignet sich der neue Schwerlastlift. Man kann Patienten damit sogar unter die Dusche stellen.
 
Man spüre immer mehr die heutige Wohlstandsgesellschaft, so die Stationsleiterin Heike Nitzsche. Die Menschen bewegen sich immer weniger, gleichzeitig werden sie immer älter. Schon im Kindesalter geht das los, wenn Kinder sich mittags mit Fastfood ernähren, weil die Eltern beide arbeiten. Da ist keine Zeit mehr für eine ausgewogene Ernährung.


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