Ponke Urban

Volles Haus in der Pfarrkirche St. Jakob Benefiz-Weihnachtskonzert des Rotary Clubs Friedberg berührt die Herzen

Friedberg (rotp) | Greg is back berührte die Herzen in der Pfarrkirche St. Jakob. Alle Einnahmen gehen an Ubuntu e.V. und soziale Projekte der Pfarrei

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Tosender Applaus. Standing Ovations. Nach mehreren Zugaben und fast zwei Stunden Programm wird es wieder still in der Kirche. Beim Konzert von Greg is back ist sie bis auf den letzten Platz gefüllt. Wer kurzfristig kommen wollte, hatte Pech gehabt. Schon Tage vorher gab es keine Karten mehr für das diesjährige Benefiz-Weihnachtskonzert des Rotary Clubs Friedberg. Sehr zur Freude des Ubuntu e.V. und den Bedürftigen unserer Region, denn damit kommt wieder ein stolzer Spendenbetrag zusammen. Schon vor zwei Jahren sang der 35-köpfige A-Cappella-Chor, der inzwischen international unterwegs ist, in der ausverkauften Kirche. Damals gingen die Einnahmen an das Kinderheim Friedberg für die Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Diesmal hat das Benefizkonzert der Rotary Club in Friedberg organisiert. Carlo Haupt begrüßte stellvertretend für die Mitglieder das Publikum. Die Spenden sollen immer einen Bezug zu Friedberg haben. Dr. Tobias Lutz aus Friedberg vertrat das Projekt Ubuntu und wusste nicht mehr zu sagen als: Dankeschön. Er war überwältigt. „Durch ihre Hilfe ist es möglich, Menschen in extremer Armut und extremen Auswegsituationen in Afrika zu helfen.
 
Chorleiter Martin Sailer hat einige Songs mitgebracht, die nicht im Programm stehen. Im Jahr 2011 wurde Greg is back von ihm ins Leben gerufen. Die Zuhörer waren begeistert. Keiner spürte, dass vielleicht ein Lied nicht perfekt gesungen wurde. Auch wenn einmal der Text nicht ganz stimmte.
 
Die Stimmung war grandios, besser als in manchem Rockkonzert. Knapp zwei Stunden ließ der A-Capella-Chor die Kirche erklingen. Da waren stimmungsvolle deutsche Weihnachtslieder wie „Leise rieselt der Schnee“ mit dabei, aber auch englischsprachige Stücke wie „Santa Baby, What Child is this und Humorvolles wie „Rudolph, The Rednoses Reindeer“ berührten die Herzen. Eine ganz besondere Stimmung mit Gänsehautfeeling kam beim Song „A Spaceman came travelling“ des irischen Sängers Chris de Burgh auf. Mit Stimmen aus dem Hintergrund ertönte der Gesang plötzlich aus zwei Richtungen, ergreifend und stimmungsvoll. Die Stimmen des Chors und der einzelnen Solistinnen und Solisten waren so gewaltig, dass man kein Instrument vermisst hat. Ein wunderschönes Ambiente bot zudem der Altarraum der Kirche, der passend zur Musik in den verschiedensten Farben angestrahlt wurde.
 
„Greg is back ist einfach grandios“, sagt Bürgermeister Roland Eichmann. Auch wenn der Dirigent und Chorleiter Martin Sailer das Benefizkonzert quasi als Generalprobe für die nächsten anstehenden Adventskonzerte seines Chors bezeichnete. „Wunderschöne Stimmen, tolle Arrangements und dazu die „gesungenen“ Percussions, es ist ein Erlebnis, das wirklich berührt. Danke an alle Beteiligten und hoffentlich war das nicht das letzte Mal!“


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