Ponke Urban

Einmal Paul Klee sein

Mering (rotp) | Dieses Jahr stand im Zeichen des deutschen Malers Paul Klee. Seine bunten Werke faszinierten die Kinder ungemein. Warum Rektorin Susanne Geiger den Kunstprojekttag so gerne veranstaltet.

Bilder
Diese Kinder der dritten und vierten Klassen entschieden sich für den Kartoffeldruck. Es entstanden tolle bunte Bilder von Paul Klee, die man nun an den Stellwänden im ganzen Schulhaus bewundern kann.  Foto: rotp

Diese Kinder der dritten und vierten Klassen entschieden sich für den Kartoffeldruck. Es entstanden tolle bunte Bilder von Paul Klee, die man nun an den Stellwänden im ganzen Schulhaus bewundern kann. Foto: rotp

Die Ambérieu-Grundschule veranstaltete wieder einen Kunstprojekttag
 
Genau vor sechs Jahren hatte Geiger die Idee für den Kunstprojekttag. Weil das so gut ankam, sollen sich ihre Grundschüler nun jedes Jahr mit einem anderen Künstler befassen. Nach Pablo Picasso im letzten Jahr standen heuer die bunten Werke von Paul Klee im Mittelpunkt.
 
„Als erstes haben wir den Kindern das Leben des Künstlers näher gebracht. Dazu gab es in der Aula eine Einführung mit vielen Bildern von ihm, um zu zeigen, wie vielfältig die Werke von Paul Klee sind. Die über 300 Schüler waren gleich begeistert. Bekannt ist der Künstler vor allem durch sein Bild „Der blaue Reiter“. „Die Kinder können sich hier abseits des trockenen Lehrplans und dem Leistungsdruck einfach mal persönlich entfalten“, weiß die Rektorin. Sie strahlt dabei und freut sich mit ihren Schülern, die einen großen Spaß dabei haben, mit viel Farbe und Kartoffeldruck ihre eigenen Kreationen zu machen. Alleine im Schulfach Kunst habe man einfach nicht die Zeit, sich so intensiv mit einem Künstler zu beschäftigen. Deshalb komme der Kunstprojekttag immer sehr gut an.
 
Aus 24 Workshops konnten die Schüler sich diesmal über das Angebot an den Stellwänden informieren und sich einen Workshop aussuchen. In einem Klassenzimmer sind einige Dritt- und Viertklässler gerade dabei, Kartoffeln in Farbe einzutauchen und auf das Zeichenpapier zu drucken. Da geht es ganz schön bunt zu. Den Schülerinnen und Schülern macht es riesig viel Spaß. Jedes Jahr freuen sie sich schon auf den Kunst-Workshop. Ein weiterer Grund zur Freude: An diesem Tag müssen keine Hausaufgaben gemacht werden.
 
Der Kreativität keine Grenzen gesetzt
Wie immer gab es für die ersten und zweiten Klassen die gleichen Angebote, aber in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Zuerst mussten die Kinder die Bildwerke betrachten und dann durften sie mit verschiedenen Techniken ihre eigenen Ideen aufs Zeichenpapier bringen. Unterstützt wurde die Schule wieder vom Seminar mit Lehramtsanwärterinnen und ehrenamtlichen Helfern. Neben dem Kartoffeldruck konnte man Kollagen gestalten oder Bilder in Wasserfarben, mit Buntstiften oder mit Wachsmalkreiden nachzeichnen und vieles mehr. An diesem Vormittag waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. „Die Kinder sind so voller Tatendrang, da entstehen wunderschöne Ergebnisse“, freut sich Geiger.
 
Alle Bilder wurden anschließend im ganzen Schulhaus auf Stellwänden ausgestellt und können in den nächsten Monaten in der Ambérieu-Grundschule bewundert werden. „Die Eltern und Lehrer sollen sehen, wie kreativ unsere Schüler sind“, so die Rektorin. Und sie verspricht: „Weil die Kinder an Paul Klee so viel Freude hatten, dürfen sie sich im normalen Kunstunterricht demnächst nochmals mit diesem Künstler auseinandersetzen.“
 
Aber was kommt nächstes Jahr? Bislang werden die Ideen schon gesammelt. „ Vielleicht machen wir ja mal was ganz Modernes“, verrät Geiger. Mit dem Kollegium wird dann gemeinsam entschieden, welcher Künstler es werden wird.



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