Ponke Urban
| Mering Aktuell

Spatenstich für den Anbau der Sozialstation

Finanzierung für die dringend nötige Erweiterung und den Umbau des bestehenden Gebäudes ist gesichert

Bilder

Mering (ike) | Der Bau sichere die Zukunft für die sich massiv verändernden Aufgaben im ambulanten Bereich, hieß es beim Spatenstich für die Erweiterung der Meringer Sozialstation.
Noch in dieser Woche wird Bauunternehmer Franz Ditsch mit den Aushubarbeiten beginnen und seinen Part bis zur Bodenplatte bis Ende Juni fertig gestellt haben. Bis November soll dann in dem an die jetzigen Räumlichkeiten angrenzenden Gartengrundstück das gut 200 Quadratmeter großes zweigeschossiges Gebäude in Holzständerbauweise errichtet werden, wie Karl-Heinz Brunner, zweiter Vorsitzender der Ambulanten, Auskunft gab.
Die Finanzierung der Kosten von rund einer halben Million Euro seien Dank der Zuschüsse gesichert, betonte Pfarrer Thomas Schwartz. Wie erhofft, gibt es 125000 Euro von der Stiftung Deutsches Hilfswerk aus dem Zweckertrag der Fernsehlotterie. Weitere 85000 Euro kommen aus den Kommunen im Wirkungsbereich der Sozialstation, die das ehrgeizige Vorhaben zur Zukunftssicherung der Sozialstation mit zwei Euro pro Einwohner unterstützen. Es sei für ihn keine Frage gewesen, diese Unterstützung zu gewähren, betonte Merings Bürgermeister Hans-Dieter Kandler und auch Merchings ebenfalls beim Spatenstich anwesender Bürgermeister Martin Walch nickte zustimmend.
Die Leistung des ambulanten Dienstes der Sozialstation, die größte von 15 Einrichtungen im Landkreis, wird allgemein anerkannt und geschätzt. Klaus Mayinger erinnerte an seinen Einstieg als Geschäftsführer der Sozialstation im Jahr 1998, als der erste Bau in der Lechstraße errichtet wurde. „Beim Wechsel aus dem alten Kloster in den 311 Quadratmeter großen Neubau sprachen viele davon, dass die Räumlichkeiten viel zu groß seien, jetzt platzen wir aus allen Nähten".
Bedingt durch den demografischen Wandel gibt es immer mehr alte und kranke Menschen, die so lange wie möglich zuhause gepflegt werden wollen. Schon jetzt versorgt die Sozialstation mit etwa 70 Mitarbeitern regelmäßig gut 550 Patienten in 16 Gemeinden rund um Mering und im Landkreis Fürstenfeldbruck und Landsberg. Dazu kommen aber weitere Dienstleistungen im Betreuungsbereich, wie Pfarrer Thomas Schwartz als Vorsitzender der Ambulanten Kranken- und Altenpflege erläuterte. Auch die Beratung von Pflegekunden nehme einen immer größeren Rahmen ein.
Mit der Erweiterung der Räumlichkeiten gebe es zudem die Möglichkeit, die Angebote der Sozialstation auch in Richtung gesellschaftlichen Miteinanders im unmittelbaren Lebensumfeld alter und kranker Menschen auszubauen. Hier kooperiert die Sozialstation auch mit dem Meringer Bürgernetz, einem Kuratorium der Ambulanten. Die Ambulante Alten- und Krankenpflege ist seit der Übernahme durch die Caritas zwar nicht mehr der Trägerverein der Sozialstation, aber nach wie vor der größte Förderer und zudem Besitzer des Gebäudes.. Als solcher sei man bereit, für die Finanzierung des An- und Umbaus der Sozialstation einen Kredit von 200000 Euro aufzunehmen, erklärte Pfarrer Schwartz als Erster Vorsitzender der Ambulanten. Für die Restsumme wird auf Rücklagen zurückgegriffen.




Weitere Nachrichten Mering
Der Meringer Kindergarten und Hort "Kinderhaus" hat ab sofort noch wenige freie Vormittagsplätze für Kinder ab zwei Jahren zu vergeben Foto: oh

Noch wenige freie Kindergartenplätze

17.04.2018
(oh) | Der Meringer Kindergarten und Hort "Kinderhaus" hat ab sofort noch wenige freie Vormittagsplätze für Kinder ab zwei Jahren zu vergeben. Für Anmeldungen die jetzt eingehen kann der Kindergartenplatz auch für das Kindergartenjahr...
Maximilian Ludwig 1. Vorstand Foto: oh

Führungswechsel beim TC Mering Maximilian Ludwig neuer 1. Vorstand des Vereins

17.04.2018
Mering (oh) | Der TC Mering hat einen neuen 1. Vorstand. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung erklärte der bisherige Amtsinhaber Marc Rajewski, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert. Er stand über vier Jahre an...
Die sechsjährige Sonja und der zweijährige Tom hatten großen Spaß beim Bemalen des Gemeindehauses: Sie entschieden sich für einen Gruselbaum und eine Wiese, verrieten sie. Foto: hesep

Kinderhände toben sich auf den Wänden des alten Gemeindehauses aus

10.04.2018
(hesep) | Der Abriss des Gemeindehauses St. Johannes Mering ist für Mai geplant. Der Neubau soll ein Jahr später fertig sein. 20 Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren hatten riesigen Spaß, als sie die Wände des Gemeindehauses von...
(v.l.n.r.): Andreas Gärtner (Herr Frank), Ingrid Martin (Frau Frank), Marizio Karge (Peter van Daan), Louisa Grötsch (Margot), Irene Neukirch und Stefan Grundei (Herr und Frau van Daan), Pedro Kopfmüller (Herr Dussel), Carolin Heinrich (Anne Frank) Foto: mkräp

„Anne Frank“ beeindruckt im ausverkauften Neuen Theater Mering

03.04.2018
(mkräp) | Ausgerechnet Anne Frank, das jüdische Mädchen, das zwei Jahre vor den Nazis versteckt blieb, bevor es entdeckt wurde, glaubt an das Gute im Menschen. So steht es in ihrem Tagebuch, das in Mering als Bühnenstück fünf Mal zur...
Umgestürtzter Anhänger auf der B2 Foto: oh

Jahreshauptversammlung - Feuerwehr Mering zieht Bilanz für 2017

03.04.2018
(oh) | Vor 1. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, 2. Bürgermeister Florian Mayer, vielen Gemeinderäten, sowie Mitgliedern des Meringer Senats berichtete die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Mering vom Einsatzgeschehen, sowie dem...