Ponke Urban

SV Mering e.V. wählt einstimmig neuen Vorstand

Jahreshauptversammlung führt zu Diskussionen über neuen Vertrag

Bilder

Mering (rotp) | Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 30. November in der ehemaligen Sportgaststätte standen wieder spannende Themen auf der Agenda, unter anderem die Neuwahl des Vorstands und das neue Sportheim.
Um sich darüber zu informieren kamen viele Mitglieder zur bereits 93. Jahreshauptversammlung des SV Mering, davon waren 98 stimmberechtigt. Neben der Kostenerhöhung seit der letzten Hauptversammlung im Vorjahr ging es um den Vorstoß von Bürgermeister Hans Dieter Kandler wegen eines neuen Vertrages mit begrenzter Laufzeit.
Neues Sportheim
Architekt Alen Jasavevic erläuterte den aktuellen Plan des neuen Sportheims und ging auf die notwendigen Fördermittel ein. Dabei wurden nun etwa 90 Prozent förderfähige Flächen im Antrag vorgesehen. Die Planung ist mit dem BLSV abgestimmt, der maximal 20 Prozent fördert. Der Bau- und Umweltausschuss erteilte einstimmig sein Einvernehmen zum Bauantrag des SV Mering für ein neues Sportheim. Kandler erklärte, dass, wenn der Neubau fertig sei, das alte Sportheim und die Garagen abgerissen werden würden. Erst dann werde auch Platz für die dringend benötigte Erweiterung des Kindergartens „Haus der kleinen Freunde – Farbkleckse“ sein. Als Baukosten werden knapp 3,6 Millionen Euro veranschlagt, davon wird der Markt Mering 2,6 Millionen Euro übernehmen. Diesem Kostenplan wurde durch die Mitglieder zugestimmt. Aus diesem Grund möchte Kandler auch den Vertrag aus dem Jahr 1970 zwischen dem SV Mering und der Marktgemeinde den heutigen Verhältnissen anpassen. So soll unter anderem der bisherige Bestand aufgezählt werden, doch es soll auch geregelt werden, wie in Zukunft neue Entwicklungen gehandhabt werden sollen. Dazu gehört auch die zeitliche Begrenzung der Ewigkeitsklausel. Dabei strebt Kandler eine zeitliche Laufzeitbeschränkung auf 50 Jahre an. Klar ist heute schon, dass sich der Vertrag an den Bedingungen orientieren werde, die Mering mit anderen Vereinen getroffen hat und noch treffen werde.
Dies führte zu kontroversen Wortmeldungen, bei denen auch der 1. Vorstand Georg Resch auf die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen verwies. Seiner Meinung nach sollte es weiterhin so bleiben wie bisher und nicht begrenzt werden. Endgültig plant Resch eine entscheidende Abstimmung seitens des SV Mering im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Februar oder März nächsten Jahres.
Aus den Abteilungen gab es Erfreuliches zu berichten. Hans-Peter Wandera aus der Tanzsportabteilung berichtet von 381 Mitgliedern in 15 Tanzgruppen mit vielen Erfolgen, unter anderem sind deutsche Meister mit dabei. In der Handballabteilung gibt es zwei aktive Herrenteams, eine Damenmannschaft und zehn Jugendteams, die A-Jugend spielt in der Bayernliga. Anton Kanjo berichtete über die Abteilung Fußball. Mit 612 Mitgliedern, darunter 330 Erwachsene und 282 Kinder und Jugendliche ist sie die größte Abteilung des SV Mering. Der 1. Vorstand Georg Resch ging anschließend auf die Gesamtzahlen des Vereins ein. In 2017 waren es über 1.400 Mitglieder und 35 ausgebildete Übungsleiter. Kassiererin Silvia Bauer wurde für ihre Tätigkeit, die sie nun beenden wird, einstimmig entlastet. Als ihr Nachfolger wurde bei den anschließenden Wahlen einstimmig Stefan Huber gewählt. Als Kassenprüfer wie bisher Johannes Erhard.
Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft mit überwältigender Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist Stefan Huber als Kassier und Steffen Meyer, der ab sofort als Schriftführer für den Meringer Sportverein zuständig sein wird.