Ponke Urban

Rettungsdienstler nun auch im Wasser fit

Aichach-Friedberg (oh) | Drei ehrenamtliche und ein hauptamtlicher Mitarbeiter im Rettungsdienst des BRK im Landkreis legten erfolgreich die Prüfung zum Rettungschwimmabzeichen in Silber ab.

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Holger Broy (Ehrenamtlich im Rettungsdienst), Stephan Zielinski (Hauptamtlich im RD), Rainer Heinl (Technischer Leiter Kreiswasserwacht & hauptamtlich im RD), Caroline Stainer (ehrenamtlich im RD), Jonas Broy (ehrenamtlich im RD) Foto: oh

Holger Broy (Ehrenamtlich im Rettungsdienst), Stephan Zielinski (Hauptamtlich im RD), Rainer Heinl (Technischer Leiter Kreiswasserwacht & hauptamtlich im RD), Caroline Stainer (ehrenamtlich im RD), Jonas Broy (ehrenamtlich im RD) Foto: oh

Vier BRKler erhielten das Rettungsschwimmabzeichen Silber
 
Sie taten dies freiwillig, zusätzlich zu den schon nicht wenigen 30 Fortbildungsstunden, an denen jeder im Rettungsdienst Tätige jährlich teilnehmen muss.
„Die Leistungsanforderungen, vor allem das Schwimmen mit Kleidung, sind für einen untrainierten Schwimmer nur schwer zu erfüllen“ erklärt Rainer Heinl, Technischer Leiter der Kreiswasserwacht Aichach-Friedberg, der die Prüfung abgenommen hatte. Die jungen Rettungsdienstler waren offenbar fit genug, alle vier bestanden auf Anhieb. Die Ausbildung hatte sich über vier Monate erstreckt, einmal wöchentlich am Abend lernten und trainierten die Kollegen. Theoretische Prüfungsinhalte waren unter anderem Gefahren am und im Wasser, Hilfe bei Bade-,Boots- und Eisunfällen und der Einsatz verschiedener Rettungsgeräte. Wie anspruchsvoll die Praxis ist, zeigt folgende kombinierte Übung, die die Prüflinge ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu absolvieren hatten:
 
• 20m Anschwimmen in Bauchlage
• Abtauchen auf 3-5m Wassertiefe, Heraufholen eines 5-kg-Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes, diesen anschließend fallen lassen
• Lösen einer Umklammerung durch einen Befreiungsgriff
• 25m Schleppen
• Anlandbringen des Geretteten
• 3 Minuten Vorführung der Atemspende an einer Übungspuppe
 
„Ich ziehe den Hut vor den Kollegen, die viel Freizeit investieren, um unseren Landkreis noch ein Stück sicherer zu machen!“ äußert Rainer Heinl anerkennend.


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