Ponke Urban

Vorstellung Trainer Udo Mesch TSV Friedberg

Friedberg (oh) | Die vakante Trainerposition beim TSV Friedberg ist Geschichte. Bis zum Saisonende wird Udo Mesch als Verantwortlicher auf der Bank bei den Handballern sitzen.

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Der Übungsleiter ist beim TSV bestens bekannt, nachdem er von 2012 bis 2015 bereits den früheren Bayernligisten Haunstetten betreut hatte. Danach stand er für eine Spielzeit in Aichach in der Verantwortung, ehe er nach Niederraunau ging. Der Neu-Landesligist verpflichtete Mesch, um die vielen talentierten Jugendlichen in die erste Mannschaft zu integrieren, die nach dem Abstieg der Raunauer aus der Bayernliga einen personellen Umbruch erlebt hatte. In der aktuellen Spielzeit nahm sich Mesch dann eine Auszeit, nachdem er für zwei Jahre beim schwäbischen Landesligisten aktiv war. Seit 2009 ist er zudem Referent für die Ausbildung der C – Trainer beim Bayerischen Handballverband.
 
„Ich habe aus privaten Gründen in dieser Saison eine Pause gemacht“, sagte der Trainer. „Aber als mich die Friedberger gefragt haben, musste ich nicht lange überlegen. Mir macht das Arbeiten im Handball immer großen Spaß, und beim TSV kann ich meine Erfahrung und meine Kompetenz einbringen.“
 
Mesch hat dank der Pause über die Faschingstage sein erstes Pflichtspiel am 1. März. Dann trifft der TSV Friedberg in der Bayernliga auf Erlangen–Bruck. Nach drei Niederlagen in Folge will der TSV gegen den früheren Drittligisten die Wende schaffen. Erlangen-Bruck ist nach nur einem Sieg in fünf Rückrundenspielen auf Rang sieben abgerutscht.
 
Für das Heimspiel in knapp zwei Wochen hat Mesch noch eine wichtige Botschaft: „Ich erhoffe mir sehr, dass das Publikum immer voll hinter der Mannschaft steht. Die Unterstützung von den Rängen ist besonders wichtig in dieser Phase. Natürlich habe ich nicht viel Zeit mit der Mannschaft, auch wenn das spielfreie Wochenende hilft. Wichtig ist jetzt, nicht mehr zurück zu schauen, sondern den Kopf frei zu bekommen und sich auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren.“
 
Die beiden Abteilungsleiter Simone Neumeier und Dirk Kreutzburg freuen sich sehr, dass die Lücke auf der Trainerposition bis zum Saisonende geschlossen ist: „Wir sind glücklich, so kurzfristig einen solch kompetenten Coach gefunden zu haben. Dies ist für alle Friedberger Handballer eine schwierige Zeit. Aber wir sind uns sicher, dass Udo Mesch uns weiterbringen wird und wir am Ende dieser herausfordernden Saison über dem Strich stehen werden.“


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