Marcel Eberhardinger

Kissing blickt motiviert ins neue Jahrzehnt

Kissing (ike) | Das Lob für Bürgermeister Reinhard Gürtner kam per Videobotschaft. Landrat Klaus Metzger weilte beim Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten in München, ließ es sich aber nicht nehmen, Grußworte für die ebensolche Veranstaltung der Kissinger CSU aufzuzeichnen.

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Bürgermeister Reinhard Gürtner hielt Rückblick auf das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf 2020. Foto: ike

Bürgermeister Reinhard Gürtner hielt Rückblick auf das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf 2020. Foto: ike

Großes Interesse fand der Neujahrsempfang von Bürgermeister Gürtner und seiner Ortsgruppe.
 
Gürtner habe sich rasend schnell in sein neues Amt eingearbeitet und leiste beste Arbeit, so konnten die Besucher von der Leinwand vernehmen. In Vertretung des Landrats kam Manfred Losinger nach Kissing. „Wir haben es dir zugetraut, dass alles bei dir in besten Händen ist“, bestätigte er dem Partei- und Kreistagskollegen.
 
Reinhard Gürtner selbst zeigte sich voller Elan und gut gelaunt angesichts der großen Resonanz auf die Einladung seines Ortsvereins in das Dr. Josef-Zimmermann-Haus. Weit über hundert Besucher kamen zum diesjährigen Neujahrsempfang der CSU Kissing, um bei geselligem Beisammensein in das neue Jahrzehnt zu starten. Trotz aller Turbulenzen, sei es in der Weltpolitik oder in der näheren Umgebung, habe man keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Wir haben viele Dinge auf den Weg gebracht“, zeigte er sich zufrieden.
 
Im neuen Jahr gebe es zudem einen Tag mehr, um die Pläne der Zukunft verwirklichen zu können. Was im Schaltjahr alles in Kissing ansteht, verkündete Reinhard Gürtner ebenso, wie er zufrieden Rückblick auf 2019 hielt. Ein Dreiviertel Jahr sei er nun im Amt und kein einziger Tag sei vergangen, an dem er nicht für Kissing im Einsatz gewesen sei, betonte der Bürgermeister.
 
Schnell leitete er von der Welt-, Bundes- und Landespolitik ins Lokale über und begrüßte vor allem auch die vielen anwesenden Vertreter der Kissinger Vereine. Sie seien das beste Beispiel für ehrenamtliches Engagement, ohne das eine Gesellschaft nicht funktioniere. Unter den aufgezählten rund 50 Kissinger Vereinen nannte er auch die Ortsvereine der Parteien. Rund 40.000 Ehrenamtliche stellen sich im März zur Wahl. Gürtner rief dazu auf, vom Wahlrecht, für das einst hart gekämpft wurde, auch unbedingt Gebrauch zu machen. Rückblick und Ausblick in einem hielt Gürtner, als er von der abgeschlossenen Sanierung des Dachs der Paartalhalle berichtete und vom endlich beigelegten Rechtsstreit um die dortige Gastronomie berichtete. Nun gehe es darum, gemeinsam zu überlegen wie eine Bewirtung des Gemeindezentrums in Zukunft aussehen könne. Wichtig sei dabei, die richtigen Schlüsse aus den Fehlern der Vergangenheit zu ziehen. Begonnen wurden dringende Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten auf dem Friedhof und an der Aussegnungshalle.
 
Gürtner lobte die Einigkeit im Gemeinderat, was die Städtebauförderung betreffe. Der Antrag wurde auf den Weg gebracht und nun erhoffe man sich fachmännische Unterstützung bei der Überplanung von Bestandgebieten wie etwa dem O& K-Gelände, aber auch Lösungsimpulse in Bezug auf die überfüllten Pendlerparkplätze am Bahnhof. Thema waren zudem der barrierefreie Zugang in der Mittelschule, der langfristig unumgängliche sechszügige Ausbau der Grundschule und weitere Investitionen für das Projekt „digitales Klassenzimmer“.
 
Aktuell erwarte man zudem den Förderbescheid aus München in Sachen Quartiermanagement, das beim Seniorenbeauftragten angesiedelt sei. Denn bei aller Sorge um Schulen und Kindergärten, darunter auch der geplante Waldkindergarten, dürfe man das Wohl der Senioren nicht außer Acht lassen. Zunächst ein Tropfen auf den heißen Stein seien die ersten Schritte im sozialen Wohnungsbau, ist sich Gürtner bewusst. Dazu ins Auge gefasst wird das ehemalige Grundstück der neuapostolischen Kirche und der Parkplatz neben dem Seniorendomizil Haus Gabriel. Weitere Themen waren die Sanierung der Peterskapelle, der geplante Ausbau des Radwegs von Kissing nach Hörmannsberg und der Erhalt des Kissinger Wertstoffhofs in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, etwa Ried.


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