Ponke Urban

Ein Konzert für kleine und große Kinder

Mering (gmp) | Kinder des Gymnasiums haben Bilder gemalt zu diesem Konzert und die einzelnen Tiere auf Tafeln geklebt. Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko mit Familie hat das Vereins-Konzert besucht und Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, der die Schirmherrschaft übernommen hat war, neben vieler andere Prominenz, ebenfalls anwesend. Eingeladen hat der neue Verein Konzertfreunde Mering e. V. und möchte noch viele Konzerte im Gymnasium veranstalten.

Bilder

Der Carneval der Tiere und ein Klavierkonzert zu vier Händen überzeugte im Meringer Gymnasium
 
In der Aula des Gymnasiums verzauberte das Sphaira Ensemble mit Musik von Camille Saint-Saëns. Denn einmal im Jahr feiern die Tiere Karneval, an einem Ort, den die Menschen nicht kennen. Allerdings schrieb Saint-Saëns nur die Musik, ohne eine Geschichte, die kam später dazu. Elefanten verwandeln sich in Elfen und Kängurus spielen Klavier - kaum ein anderes Werk bietet Kindern einen so phantasievollen und heiteren Zugang zur klassischen Musik wie Saint-Saëns mit seinem Karneval der Tiere. Ein besonderer Genuss waren die Texte dazu. Victor von Bülow hat diese verfasst und Pfarrer Thomas Schwartz hat diese zur Freude der Zuhörer gelesen.
 
Gesamtleitung hatte Alexander Möck. Der fügte kurzerhand noch eine verwirrte Brillenschlange zu dem Carneval hinzu, die sich selbst auffraß. Der Klarinettist setzte einen Turban auf und zerlegte sein Instrument Stück für Stück und bewies, dass auch nur mit dem Mundstück gespielt werden kann.
 
Barbara und Sebastian Bartmann bilden das „Duo imPuls“, sowohl vierhändig an einem als auch an zwei Klavieren. Seit zwölf Jahren erobere das preisgekrönte Klavierduo die großen Konzertbühnen der Welt, so die Vorsitzende des Konzertvereins Mering, Margit Henschel. In dem Carneval der Tiere ergänzten die Pianisten das Orchester und spielten nach der Pause noch Eigenkompositionen. Das Fach Klavierduo etabliert sich zunehmend als interessante Variante des klassischen Klavierabends – und das zu Recht: gibt es doch ein großes Repertoire an eigens komponierten Werken, die die fast orchestralen Klangmöglichkeiten zweier Klaviere ausschöpfen.
 
Die Kompositionen drehten sich um Cocktails und einer zu viel wäre nicht gut. Das Duo ließ die Stimmung in diversen Bars aufkommen und Sebastian Bartmann erzählte kurze Geschichten dazu. Als Zugabe noch der ungarische Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms.


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