Marcel Eberhardinger

Mering punktet mit bezahlbarem Wohnraum und der schnellen Anbindung nach München und Augsburg

Mering (hesep) | Der Ort ist hübsch und es ist nicht weit ins Gebirge. Mein Weg zur Arbeit ist wesentlich kürzer. Auf der Suche nach einem bezahlbaren Eigenheim mit Garten für die Kinder fiel die Wahl auf Mering.

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Viele Neubürger kommen aus Augsburg oder dem Umkreis von München. Karin und Wilhelm Quast zogen mit fast 80 Jahren aus Köln in die Marktgemeinde.
 
Das sind die Aussagen von einigen Neubürgern, die sich im Jahr 2019 für Mering entschieden hatten und beim Neubürgerempfang in der Bücherei teilnahmen. 650 Personen sind neu in Mering, 500 Einwohner sind fortgezogen. Das Duo Pale sorgte für musikalische Unterhaltung mit Jazzimprovisationen. Für Fragen und Anliegen standen Mitglieder des Marktgemeinderates aus allen Fraktionen zur Verfügung. Auch die Leiter der Abteilungen des Meringer Rathauses, Diakon Tino Zanini und Anton Weber von der Raiffeisenbank Kissing-Mering waren gekommen.
 
Karin und Wilhelm Quast wohnten bisher in Wiehl zwischen Köln und Gummersbach und zogen wegen ihrer Tochter, des Schwiegersohnes und des zweijährigen Enkels im Juni nach Mering. Die junge Familie wohnt in Landsberg und erwartet in Kürze ihr zweites Kind. „Wir werden in diesem Jahr beide 80 Jahre alt und sind freiwillig noch einmal umgezogen“, schmunzelte Wilhelm Quast. Seine Frau bezeichnet Mering als einen sehr hübschen Ort und ist bereits Mitglied im Turnverein Mering. Beide haben inzwischen viele Veranstaltungen besucht: das Theaterstück des Neuen Theaters, den Faschingsumzug, die Einweihung des evangelischen Gemeindehauses und das Kabarett mit Münchens Altoberbürgermeister Christian Ude. Sie wünschen sich aber mehr Geschäfte in der Innenstadt, damit der Ort nicht aussterbe. Der Verkehr sollte reduziert werden, damit man ohne Gefahr zu den Geschäften gelangen könne. „Unser Haus haben wir verkauft und genießen jetzt die Nähe zum Gebirge“, verrät Karin Quast. Nicht ganz so weit war es für Claudia, Karl-Heinz und Ronja Probst. Sie sind von Augsburg nach Mering gezogen. Nach 30 Jahren seien sie kurz vor Weihnachten in ihr frisch renoviertes Elternhaus zurückgezogen, verrät Claudia Probst. Durch den Umzug hatten sie noch keine Zeit, an Veranstaltungen teilzunehmen. Sie gehören weiterhin ihrem Augsburger Tennis- und Skiverein an, werden sich aber bald bei den Meringer Vereinen umsehen. Tochter Ronja hat in Kempten Lebensmittel- und Verpackungstechnologie studiert und möchte das Masterstudium in München anhängen, sagt sie. Die Familie ist froh über die gute Infrastruktur. Ärzte, Bäcker, Metzger wären alle schnell zu erreichen, aber sie schätzen auch die Nähe zur Natur und die im Gegensatz zu Augsburg viel ruhigere Verkehrssituation.
 
Thomas und Nicole Vogler zogen mit den drei Söhnen Justus, Clemens und Felix Mitte September von Gilching in ein Einfamilienhaus mit Garten. „Ich arbeite in Schwabmünchen, meine Frau in München. Mein Fahrtweg ist viel kürzer geworden“, verrät Thomas. Sobald der sechsmonatige Felix größer ist, möchte seine Frau mit der Klarinette in die Kolpingkapelle eintreten, sagt er. Beide haben bereits durch die Kinder neue Freunde in Mering gefunden. Was ihnen etwas Sorge bereitet, ist die Unsicherheit, ob der mittlere Sohn im nächsten Jahr einen Platz im Kindergarten und der kleinste in der Krippe bekommt. Sie hätten noch keine Rückmeldung erhalten und von der verschärften Situation in Mering gehört. Erster Bürgermeister Hans-Dieter Kandler begrüßte die Neubürger und verriet: „Mit Mering haben Sie eine gute Wahl getroffen. Es ist ein schöner Wachstums- und Zuzugsort mit guter Infrastruktur, wo alle Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden können. Es gibt über 100 Vereine, in denen jeder einen Verein nach seinen Wünschen finden kann!“


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